Do-it-yourself-Projekte

Kindheitserinnerungen – Mein Mammutprojekt

Als ich klein war, habe ich stundenlang mit meinem Puppenhaus gespielt, das mein Papa eigenhändig für mich gebaut hatte. Ich habe viele schöne Erinnerungen daran. Doch wie es nun einmal so ist, man muss erwachsen werden und das Puppenhaus landete samt Mobiliar auf dem elterlichen Dachboden. Dort stand es nun etwa 25 Jahre und staubte ein. Bis vor etwa sechs Wochen, als ich beschloss es zum Leben zu erwecken.

So sah es da aus:

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Bei Julia vom Kreativlabor Berlin war ich über eine Puppenhaus-Restaurierung gestolpert und fühlte mich inspiriert. Ich habe mich sogar für die gleiche Stoffserie zum Tapezieren und Dekorieren entschieden, nämlich die Julia-Kollektion aus dem Hause Swafing.

Als der Plan, zumindest gedanklich, stand, Stoffe und zusätzliches Material besorgt waren, konnte ich direkt anfangen. Zuerst alles Alte herausreißen, alte Tapete herunterholen (mit fleißigen Helfern 😉 ), abwaschen, entstauben und letztendlich abschleifen. Zu diesem Zeitpunkt sah es kurzzeitig noch trostloser aus als frisch vom Dachboden.

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Als nächstes habe ich das gesamte Haus von außen grundiert und ihm einen neuen Anstrich verpasst.

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Das Dach farblich gestaltet und Leisten und Pfeiler blau abgesetzt. Zumindest die Fassade ließ nun langsam Gutes erahnen. Die Außenböden, also von Balkon und Terrasse, habe ich mit einem Vinylboden ausgelegt.

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Das Innenleben sollte mich allerdings eine Weile beschäftigen. Ich wollte es wirklich mädchenhaft gestalten und fast das gesamte Haus, also Wände, Böden und die Treppe, mit Stoffen auskleiden. Da mein Puppenhaus nun aber nicht das kleinste ist und recht viele Fenster hat, dauerte das natürlich seine Zeit. Vorher noch alle Decken streichen, damit es auch richtig schön wird und die Flure grundiert, denn die wollte ich nur einfarbig streichen. Mitten im Prozess sah das Ganze so aus:

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Wenn ich einmal ein Projekt in Angriff nehme, dann ziehe ich es auch komplett durch. Daher war es für mich eigentlich keine Frage, dass ich auch die Möbel selbst anpinsel, mit Stoff beziehe oder meine alten Puppenmöbel auffrische, wie etwa diese Gartenbank.

Vorher:

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Nachher:

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Zu guter Letzt kamen noch Bilder an die Wand, ich habe Vorhänge und Bettwäsche genäht und alles ein bisschen dekoriert. Nach sechs Wochen und etwa 60 Stunden Arbeit bin ich nun endlich fertig geworden und mein altes klappriges Puppenhaus beginnt sein zweites Leben bei einem kleinen glücklichen Mädchen.

Und jetzt lasse ich nur noch Bilder sprechen:

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10 thoughts on “Kindheitserinnerungen – Mein Mammutprojekt”

  1. Wow, wunderschön hast Du das Haus gemacht! Die viele Arbeit hat sich gelohnt und ich kann gut verstehen, dass Dich Julias Haus sooo inspiriert hat, denn mir ging es auch so. Toll, Deine Kleine kann sich wahrlich freuen!
    Lg Anita

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  2. Wow! Das ist soo toll geworden ♡
    Da hast du dir aber richtig Arbeit gemacht. Die sich definitiv gelohnt hat.
    Das Haus von Julia hatte mich auch schon fasziniert. Nur wer soll dann mein altes Puppenhaus bekommen?
    LG Jasmin

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  3. Ist ja toll geworden. Ich habe mit meinen Mädels auch schon ein altes Puppenhaus auf Vordermann gebracht. So was bringt Kindheitserinnerungen zu Tage und macht sehr viel Spaß.

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  4. Ich könnte wirklich heulen! Das ist sowas von unersetzlich!!! Unfassbar!!!
    Jojo liebt es!!! 😀
    Und ich würde am liebsten direkt einziehen!!! :-*****

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  5. Das Haus ist ja wirklich toll geworden! Die Idee mit der Terasse finde ich klasse!
    Meine Große hat auch gerade mein altes Puppenhaus bekommen. Daher weiß ich, wieviel Arbeit in diesem Projekt steckt :).

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