Verschiedenes

Manuelles Fotografieren – Wider den „Idiotenknopf“

Als Kreativblogger, der gerne mal seine Werke zeigt, kommt man ums Fotografieren nicht herum. Wer es ernsthaft betreibt, landet früher oder später bei einer größeren Kamera und wer bis dato nur eine kleine Digitalkamera hatte oder sogar nur mit dem Handy fotografiert hat, der kann hier recht schnell überfordert sein. Plötzlich hat man zig kleine Schalter, Hebelchen und Drehrädchen und am Objektiv lässt sich auch noch etwas einstellen. Da ist man als Foto-Neuling dankbar über den „Idiotenknopf“, wie ich ihn liebevoll nenne.

Idiotenknopf

Zu Beginn ist es völlig ausreichend diesen kleinen Knopf zu aktivieren und die Kamera versucht selbst die passende Einstellung für die zu fotografierende Szene zu finden. Meist gelingt dies auch recht gut und man kann zufriedenstellende Ergebnisse erzielen, doch irgendwann ist das Ende der Fahnenstange erreicht und man kommt so nicht weiter. Dann ist es hier unscharf oder da verwackelt oder mit der Schärfentiefe stimmt irgendwas nicht. Auf jeden fall kommt man, zumindest wenn man es ernsthaft betreibt, auch in der Fotografie an einen Punkt, wo man sagt, es reicht einfach nicht mehr.

Wer, wie ich, dann niemanden in der Nähe hat, der es einem auf die Schnelle näherbringen kann, der hat dennoch verschiedene Möglichkeiten sich etwas Hilfestellung zu suchen. Zum Einen gibt es für jede bessere Kamera, ganz egal ob System- oder Spiegelreflexkamera, sogenannte „Profibücher“. Diese sind immer auf ein bestimmtes Modell ausgerichtet, sehr umfangreich und man kann sich langsam in die verschiedenen Funktionen und Möglichkeiten der Einstellung einlesen.

Wem das alles zu theoretisch ist, der kann aber auch Workshops besuchen und genau das habe ich dieses Jahr auch noch vor, sogar gleich zweimal. Wer es auf Blogger- und Nähtreffs schafft, wie beispielsweise das Lillestoff-Festival, der kann dort den ein oder anderen Kurs belegen. Vorausgesetzt man hatte überhaupt das Glück eine Karte zu bekommen, denn im Moment sind solche Nähveranstaltungen scheinbar doch recht beliebt 😀

Aber wer kein Glück hatte dort einen Platz zu bekommen, der hat dennoch alternative Möglichkeiten, denn Fotokurse und Workshops werden auch über Eventagenturen, wie beispielsweise MyDays, in fast jeder größeren Stadt angeboten. Hier habt ihr natürlich auch noch den Vorteil, dass ihr einen Termin auswählen könnt, der gut in euren ganz eigenen Zeitplan passt und die Anreise ist vielleicht nicht ganz so weit wie zum nächstgrößeren Bloggertreffen. Schaut euch einfach mal um, was es in eurer Nähe für Angebote gibt.

Ich werde in diesem Jahr beides einmal ausprobieren und dann selbstverständlich hier auf dem Blog ausführlich darüber berichten. Ich bin selbst schon ganz gespannt!

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