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Buffalo-Urknall

Komischer Titel, oder? 😉 Aber durchaus mit Berechtigung, denn ich habe einen Hoodie, der den schönen Namen „Urknall“ trägt, aus dem tollen neuen Andrea Lauren „Buffalo“-Stoff genäht, der gerade GOTS-zertifiziert bei Alles für Selbermacher erschienen ist.

Buffalo ist ein leichter Sweat, also hervorragend für den Herbst geeignet und durch sein Design in meinen Augen für beiderlei Geschlechter und jedes Alter gleichermaßen geeignet. Es kommt nur ganz darauf an, wie man ihn kombiniert.

An dieser Stelle kam bei uns mein Sohn zum Einsatz, denn ich lasse ihn immer ganz aktiv mitentscheiden, wenn ich etwas für ihn nähe. Er hat sich in diesem Fall grüne und blaue Farbakzente und, gaaaanz wichtig, Daumenlöcher gewünscht. Hatte ich zwar noch nie gemacht, aber was tut man nicht alles, um seine Kinder glücklich zu machen. Ach und genähmalt habe ich auch gleich noch, aber das nicht zum ersten Mal 😉

Auf dem Blog von schneidernmeistern bin ich dann auch fündig geworden und habe ein Daumenlochtutorial gefunden, mit dem ich gut zurecht kam und ein richtig tolles Ergebnis erzielen konnte. Der Große ist richtig happy damit und ich bin zufrieden.

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Schnitt Hoodie:  Urknall von Himbeerkamel
Schnitt Beanie: Freebook „Chris“ von Rockerbuben
Stoff: Buffalo bei Alles für Selbermacher

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Mit Aimee zu Urban Threads

Seit einiger Zeit darf ich nun für die liebe Mechthild von Miou Miou neue Schnitte zur Probe nähen und hin und wieder auch das ein oder andere Schnittmuster neu auflegen. Ich freue mich immer noch sehr darüber, dass sie mich in ihr Team geholt hat, denn ich bin ein großer Fan ihrer Arbeit und das noch mehr, seit ich sie im September beim Lillestoff-Festival kennen lernen durfte und mich überzeugen konnte, dass sie wirklich so ein herzlicher Mensch ist, wie es auf den ersten Blick scheint!

Als sie nun vor ein paar Wochen schrieb, sie tüftele an einem Mantel, hatte ich gleich ein breites Grinsen im Gesicht, denn ich plante schon seit letztem Herbst mir endlich mal einen eigenen zu nähen. Nur der richtige Schnitt fehlte mir. Und dann kam „Aimee“! Einfach nur perfekt. Von der Passform kann ich euch nur vorschwärmen. Recht leicht zu nähen war er auch noch und man hat wieder so viele Möglichkeiten die eigene Kreativität einzubringen.

Aimee ist ein wunderbar vielseitiger Mantel, der allerdings auch als längere Jacke genäht werden kann und durch die verschiedenen Unterteilungen, die natürlich auch der Passform dienen, besticht. Hier kann man auch Paspeln oder Kontraststoffe schön in Szene setzen. Zusätzlich hat man die Wahl zwischen einer normalen und einer Zipfelkapuze und verschiedenen Armabschlüssen. Also für jeden etwas. Dazu wird er ungefüttert genäht, was ihn für Anfänger geeignet macht, dem Tragekomfort aber keineswegs abträglich ist.

Ich habe mein Mäntelchen aus einem tollen Steppstoff genäht, ihn mit grünen Paspeln verziert und großflächig bestickt mit einer Serie von Urban Threads. Allein das Sticken hat über acht Stunden gedauert, aber es war die Mühe wert und hat mich sogar auf den Blog von Urban Threads gebracht, wo ich beim Fall Fashion Contest damit den vierten Platz belegt habe 🙂

Den Schnitt bekommt ihr bald auf http://www.mioumiou.de und wer noch einen Mantelschnitt sucht, sollte dann unbedingt zuschlagen.

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Nähzimmer Upgrade

Ich habe es endlich getan, ich habe ein eigenes Nähzimmer, besser gesagt ein Kreativzimmer, denn hier entstehen meine sämtlichen DIY-Projekte auf die eine oder andere Art.

Noch ist nicht alles eingeräumt, einiges ist noch in Kisten versteckt, aber der Hauptteil ist inzwischen aufgebaut und ich kann endlich auf viel Platz arbeiten, nachdem ich jahrelang eine (immer größer werdende) Ecke im Wohnzimmer belegt habe.

Neben Nähtischen für meine Maschinen, einem großen Zuschneidetisch mit Stauraum und einem ganz normalen Schreibtisch, haben auch ein paar Regale ihren Platz gefunden sowie andere kleine Aufbewahrungsmöglichkeiten.

Als ich nun gerade dabei war die ersten Möbel dort aufzubauen, bekam ich eine Nachricht von einem Unternehmen, das modulare Möbel anbietet. Da habe ich natürlich gleich aufgehorcht und mir das Ganze erst einmal angesehen. Und was soll ich sagen, es passte vom Stil exakt in meinen Raum.

Bei mycs findet ihr Möbel, so wie ihr sie braucht, denn quasi jedes kleine Teil wird von euch so zusammengestellt, wie ihr es wollt. Um alles einmal zu testen, habe ich mir im Konfigurator einen kleinen Regalwürfel erstellt. Schwarze Seitenteile, passend zu meinen Stoffregalen und jedes Regalbord in einer anderen Farbe, nämlich genau in den Akzentfarben, die sich durch mein gesamtes Kreativzimmer ziehen, Türkis/blau, rot und weiß.

Aber schaut einfach mal selbst. Und wisst ihr woran man merkt, dass man da wirklich etwas hochwertiges in Händen hält? Wenn es für die Schrauben eine separate Holzkiste gibt 😉

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Der Zusammenbau lief auch recht schnell und problemlos und man merkt gleich, dass alles sehr solide ist.

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Ich will aber nicht den Eindruck erwecken, hier alles schön zu reden, denn wie es im wahren Leben so ist, ging bei der Bestellung tatsächlich etwas schief. Mein Paket kam an und es fehlte das weiße Bord. Na gut, dann wird halt heute nicht aufgebaut. Ein schneller Anruf beim Kundendienst, ein wahnsinnig freundliches Gespräch, eine versprochene Expresslieferung und schon am nächsten Tag war das fehlende Teil dann doch da.

Mein Prädikat: absolut empfehlenswert! Wenn ihr also tolle modulare Möbel für euren liebsten Raum sucht, dann schaut unbedingt mal bei mycs vorbei.

Und wenn ihr mehr von meinem Nähzimmer sehen wollt, dann sagt einfach Bescheid 😉

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Kurzanleitung für eine Ohnezahnlaterne

Da ich jetzt zur Laternenumzugszeit immer wieder Zuschriften bekomme, wie ich unsere Ohnezahnlaterne vom letzten Jahr gebastelt habe, kommt hier eine Kurzanleitung für alle Interessierten. Bitte denkt daran, dass „Ohnezahn“ und „Dragons“ allgemein ein Lizenzprodukt ist und daher bitte ausschließlich für den Privatgebrauch zu verwenden ist!!!

Ich setze voraus, dass ihr schon einmal selbst eine Laterne gebastelt habt und mit den Grundschritten vertraut seid, andernfalls hilft euch hier das WWW. 😉

Grundsätzlich ist die Ohnezahnlaterne ganz schnell gemacht.

Ihr braucht:

  • eine Vorlage für eine Ohnezahnmaske
  • 4 Seiten Druckerpapier und einen Farbdrucker
  • eine Bastelschere
  • einen Klebestift
  • einen großen Bogen schwarzes Tonpapier, A1 oder A0
  • einen kleinen Bogen grünes Transparentpapier, A4
  • ein winziges Stückchen weißes Papier
  • einen Laternendraht
  • etwas Zeit 😉

Um die Seitenteile zu basteln benötigt ihr als allererstes eine Vorlage. Sucht euch im Internet per Suchmaschine eine Vorlage für eine Ohnezahnmaske. Günstige Suchbegriffe sind beispielsweise „Ohnezahn Maske“, „Ohnezahn Malvorlage“, „Toothless mask“, „toothless coloring pages“ oder auch „toothless free printables“, da wird man meist irgendwann fündig.

Wenn ihr eine gefunden habt, die euch gefällt, speichert das Bild und druckt es vergrößert in einem Farbdrucker aus. Ich habe es dazu mit einem Bildbearbeitungsprogramm in der Mitte in zwei Grafiken zerteilt (eine linke und eine rechte Hälfte), auf zwei A4-Seiten in ein Textbearbeitungsprogramm eingefügt, auf die gleiche Größe gebracht und nach dem Ausdrucken in der Mitte wieder zusammen geklebt. Die so entstandene „Maske“ braucht ihr zweimal. Zur Verstärkung klebt ihr beide Masken auf schwarzes Tonpapier und schneidet sie anschließend aus.

Nun schneidet ihr die Augen aus und klebt von hinten, überstehend, grünes Transparentpapier dagegen. Aus schwarzem Tonpapier schneidet ihr jeweils zwei Kreise pro Maske zu. Ein umgedrehter Eierbecher eignet sich als Kreisvorlage. Aus weißem Papier könnt ihr noch zwei kleine Kreise pro Maske zuschneiden, die als Reflexionspunkte auf die schwarzen Kreise geklebt werden oder ihr nehmt einfach euren Locherabfall :-D. Diese Pupillen klebt ihr nun auf die grünen Augen vom Ohnezahn. Dann sind eure Seitenteile auch schon fertig.

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Wenn ihr schon einmal selbst Laternen gebastelt hast, wisst ihr wie es weitergeht. ihr schneidet einen breiten Streifen schwarzes Tonpapier zu, schneidet Laschen in die Ränder und klebt links und rechts jeweils eine Maske an. Oben eine Öffnung für die Laternenbeleuchtung lassen. Links und rechts am oberen Rand den Draht durchziehen und fertig. Für diesen Teil der Anleitung könnt ihr auch jede x-beliebige Anleitung aus dem Netz zu Hilfe nehmen.

Ich hoffe, diese Kurzanleitung hilft dem ein oder anderen auf die Sprünge und ich freue mich natürlich über Feedback, wenn es jemand nachbastelt!

Viel Spaß,

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Makini – Ein Online-Shop ganz nach meinem Geschmack

Hier auf meinem Blog findet ihr ja eher selten Werbung, aber heute möchte ich euch unbedingt einen Shop vorstellen.

Vor einiger Zeit (und leider viel länger her, als von mir geplant) schrieb mich die liebe Kirsten von Makini an, dass sie über meinen Blog gestolpert wäre und denkt, dass ihr Shop genau das Richtige für mich wäre. Und ich muss sagen, damit hat sie mehr als recht.

Sie erklärte mir kurz ihr Konzept, ich warf einen ersten Blick auf den Shop und war gleich überzeugt, dass ich euch das zeigen muss. Wer meinen Blog bereits eine Weile verfolgt, der weiß, dass ich das Nähen mit Baumwollstoffen angefangen habe, bevor ich mich an Kleidung wagte. Auch heute noch ist hochwertige Baumwolle immer mal bei mir im Einsatz und es entstehen Kissen, Taschen, allerlei Dekoartikel, aber auch große Quilts und Tagesdecken im Patchworkstil.

Und genau an dieser Stelle setzt Kirstens Web-Shop an. Viele von euch haben vielleicht schon mit dem Gedanken gespielt ein Patchworkprojekt anzugehen, waren dann aber überfordert was man allein schon an Material benötigt. Welche Zuschnitte nehme ich denn? Welcher Rückseitenstoff passt dazu und welches Vlies brauche ich überhaupt für die Zwischenschicht?

Auf dieser Website ist euer erstes Projekt ganz einfach. Ihr könnt euch einfach eine Nähanleitung aussuchen und genau darauf abgestimmt ein Materialpaket auswählen. Wie das ganze funktioniert, habe ich für euch mit einem gequilteten Tischläufer ausprobiert. Ich habe mir ein wirklich schönes Charmpack ausgesucht. Ein Charmpack ist ein Set aus 40 kleinen Stoffquadraten aus einer Serie, so dass alles farblich zueinander passt. Wenn man sich für ein Paket Charmpacks entschieden hat, bekommt man nach einem Klick nur noch dazu passende Rückseitenstoffe angezeigt. Auch diesen habe ich ausgewählt und mich zum Schluss nur noch für ein Vlies entschieden. In meinem Fall Bambus, weil ich einfach neugierig war dieses Material zum ersten Mal zu verarbeiten. Die Materialien bekommt man dann auch in der exakten benötigten Menge für das ausgewählte Projekt. Man muss quasi nicht selbst rechnen und überlegen was man nun braucht.

Die eigentliche Arbeit beginnt dann, wenn man sich entscheiden muss, wie die einzelnen Precuts zusammengenäht werden sollen. Vielleicht hat der ein oder andere schon mein Foto bei Facebook gesehen. Denn gerade als ich so weit war, rasten meine kleinen Wirbelwinde quer durch mein Nähzimmer und ich konnte von vorne anfangen 😀

12038883_901073143317037_5890694495801141632_oDie Nähanleitung sieht zwar vor, dass vier Reihen zusammengenäht werden, da wir aber einen sehr langen Esstisch haben, habe ich mich für drei Reihen entschieden, damit der Läufer insgesamt länger wird.

Jeder Schritt ist anfängertauglich erklärt, so dass wirklich jeder zurechtkommen sollte. Mit einer Sache werde ich beim Quilten aber nie warm werden und das ist Sprühkleber. Hier habe ich ihn mal wieder ausprobiert, aber ich bin einfach eher der Typ, der hundert Quiltnadeln in alle drei Schichten steckt, statt mit diesem Kleber rum zu hantieren, von dem man dann das Gefühl hat, er ist überall 😀

Und ganz nebenbei findet sich darin auch noch eine Anleitung für Selfbinding mit wunderschönen Briefecken. Aber seht einfach mal selbst.

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