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Zweites Leben für alte Murmeln

Habt ihr zu Hause auch ein paar vernachlässigte Murmeln liegen, die ein trostloses Dasein fristen? Dann habe ich einen kleinen Bastel-Tipp für euch, wie ihr sie zu neuem Leben erwecken könnt.

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Wir backen Murmeln! Ja, richtig gelesen 🙂

Dies ist ein schönes kleines Projekt für einen Nachmittag mit den Kindern und ich verspreche euch, sie werden das Ergebnis lieben. ❤

Alles was ihr braucht sind:

  • ein paar alte, durchsichtige Murmeln
  • ein Backofen
  • eine feuerfeste Form
  • Topflappen
  • eine große Schüssel oder eine anderes temperatur-unempfindliches Gefäß
  • Eiswasser

Dann kann es auch schon losgehen.

Legt eure Murmel in ein hitzebeständiges Gefäß und stellt dieses in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen.

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Lasst die Murmeln für 20 Minuten im Backofen.

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Kurz vor Ablauf der Backzeit, könnt ihr euer Eiswasser vorbereiten. Ich habe hierfür einen Messbecher aus Metall verwendet, eiskaltes Wasser und zusätzlich Eiswürfel hineingegeben, damit es auch wirklich richtig, richtig kalt ist.

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Nehmt die Murmeln nach zwanzig Minuten mit einem Topflappen aus dem Ofen und lasst sie rasch in das Eiswasser fallen. Nicht erschrecken, wenn es jetzt etwas knackt, das ist beabsichtigt.

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So und das war’s auch schon. Durch den großen Temperaturunterschied bricht das Glas im Inneren der Murmeln, wobei die äußere Hülle aber intakt bleibt. Ihr könnt die Murmeln nun aus dem Wasser nehmen.

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Entstanden sind wunderschöne Kristallmurmeln, die man natürlich zum Spielen, aber auch zum Basteln verwenden kann, um etwa Schmuckanhänger oder ähnliches daraus zu machen.

Noch ein kleiner Hinweis: Die Murmeln sind selbstverständlich etwas weniger robust als vorher. Wenn sie auf einen Steinboden geworfen werden, zerspringen sie. Dies gilt es zu beachten!

 

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Kurzanleitung für eine Ohnezahnlaterne

Da ich jetzt zur Laternenumzugszeit immer wieder Zuschriften bekomme, wie ich unsere Ohnezahnlaterne vom letzten Jahr gebastelt habe, kommt hier eine Kurzanleitung für alle Interessierten. Bitte denkt daran, dass „Ohnezahn“ und „Dragons“ allgemein ein Lizenzprodukt ist und daher bitte ausschließlich für den Privatgebrauch zu verwenden ist!!!

Ich setze voraus, dass ihr schon einmal selbst eine Laterne gebastelt habt und mit den Grundschritten vertraut seid, andernfalls hilft euch hier das WWW. 😉

Grundsätzlich ist die Ohnezahnlaterne ganz schnell gemacht.

Ihr braucht:

  • eine Vorlage für eine Ohnezahnmaske
  • 4 Seiten Druckerpapier und einen Farbdrucker
  • eine Bastelschere
  • einen Klebestift
  • einen großen Bogen schwarzes Tonpapier, A1 oder A0
  • einen kleinen Bogen grünes Transparentpapier, A4
  • ein winziges Stückchen weißes Papier
  • einen Laternendraht
  • etwas Zeit 😉

Um die Seitenteile zu basteln benötigt ihr als allererstes eine Vorlage. Sucht euch im Internet per Suchmaschine eine Vorlage für eine Ohnezahnmaske. Günstige Suchbegriffe sind beispielsweise „Ohnezahn Maske“, „Ohnezahn Malvorlage“, „Toothless mask“, „toothless coloring pages“ oder auch „toothless free printables“, da wird man meist irgendwann fündig.

Wenn ihr eine gefunden habt, die euch gefällt, speichert das Bild und druckt es vergrößert in einem Farbdrucker aus. Ich habe es dazu mit einem Bildbearbeitungsprogramm in der Mitte in zwei Grafiken zerteilt (eine linke und eine rechte Hälfte), auf zwei A4-Seiten in ein Textbearbeitungsprogramm eingefügt, auf die gleiche Größe gebracht und nach dem Ausdrucken in der Mitte wieder zusammen geklebt. Die so entstandene „Maske“ braucht ihr zweimal. Zur Verstärkung klebt ihr beide Masken auf schwarzes Tonpapier und schneidet sie anschließend aus.

Nun schneidet ihr die Augen aus und klebt von hinten, überstehend, grünes Transparentpapier dagegen. Aus schwarzem Tonpapier schneidet ihr jeweils zwei Kreise pro Maske zu. Ein umgedrehter Eierbecher eignet sich als Kreisvorlage. Aus weißem Papier könnt ihr noch zwei kleine Kreise pro Maske zuschneiden, die als Reflexionspunkte auf die schwarzen Kreise geklebt werden oder ihr nehmt einfach euren Locherabfall :-D. Diese Pupillen klebt ihr nun auf die grünen Augen vom Ohnezahn. Dann sind eure Seitenteile auch schon fertig.

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Wenn ihr schon einmal selbst Laternen gebastelt hast, wisst ihr wie es weitergeht. ihr schneidet einen breiten Streifen schwarzes Tonpapier zu, schneidet Laschen in die Ränder und klebt links und rechts jeweils eine Maske an. Oben eine Öffnung für die Laternenbeleuchtung lassen. Links und rechts am oberen Rand den Draht durchziehen und fertig. Für diesen Teil der Anleitung könnt ihr auch jede x-beliebige Anleitung aus dem Netz zu Hilfe nehmen.

Ich hoffe, diese Kurzanleitung hilft dem ein oder anderen auf die Sprünge und ich freue mich natürlich über Feedback, wenn es jemand nachbastelt!

Viel Spaß,

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Trostpflaster – In der Not frisst der Teufel Fliegen?!

Meine heißgeliebte Nähmaschine hat den Dienst versagt und ist nun zur Reperatur. Und was mache ich also, ich habe nichts besseres zu tun als mich in die Sonne zu setzen und ein nähfreies Tutorial für euch zu schreiben 😀

Dabei schlage ich auch gleich noch zwei Fliegen mit einer Klappe, denn zum Einen kommt dieser kleine DIY-Tipp ganz ohne Nähen aus, zum Anderen ist es aber eine tolle Gelegenheit den Berg an Stoffresten zu minimieren.

Wir basteln Stoffpflaster!

Ja, richtig gelesen! Praktisch ist es also auch noch  😉

Anmerkung: Der Kleber wird durch die Verschönerung nicht beeinträchtigt, allerdings sei darauf hingewiesen, dass die Pflaster nach dem Auspacken natürlich nicht mehr steril sind 😉

 

Ihr braucht:

  • eine Packung Soft- oder Sensitivpflaster (diese weißen, stoffähnlichen)
  • etwas Vliesofix
  • ein Stück Backpapier, etwa in A4-Größe
  • ein Bügeleisen
  • ein Holzbrett oder eine andere harte, bügelfeste Unterlage
  • eine Schere
  • und natürlich farbenfrohe Stoffreste aus Baumwolle oder Jersey

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